Schulabschluss - und dann?!

- wie geht's weiter nach der Schule -

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Schulabschluss in der Tasche, aber was dann? Diese Frage stellt sich allen Schüler*innen irgendwann. Neben Ausbildung, Studium, Work & Travel und vielen weiteren Angeboten, sind Freiwilligendienste eine Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen nach der Schule zu sammeln, sich auszuprobieren, Selbstständigkeit zu erlangen und über den Tellerrand hinaus zu blicken. Bei Auslandsfreiwilligendiensten eröffnet sich zusätzlich noch die Chance, Sprachenkenntnisse aus der Schule zu vertiefen oder auch ganz neu zu erlernen. Bei allen Freiwilligendiensten geht es darum, gesellschaftlich aktiv zu werden, einen Beitrag zu einem gelingenden Miteinander zu leisten und sich mit gesellschaftspolitischen Themen zu beschäftigen.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung einiger Freiwilligendienste in Deutschland, Europa und weltweit. Die Einsatzbereiche für Freiwillige sind dabei ganz unterschiedlich und decken eine große Bandbreite ab: von der Arbeit in Verwaltungen und Organisationen, über Krankenhäuser, bei Rettungsdiensten, in den Bereichen Sport, Kultur und Politik, bei sozialen Diensten, in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen, Menschen mit Handicap, mit Kindern und Jugendlichen oder auch alten Menschen, Wohnungslosen, in Kirchengemeinden, in der Geflüchtetenhilfe etc.

Die folgende Linkliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll lediglich zum weiteren Recherchieren anregen:

Freiwilligendienste im Inland

Bundesfreiwilligendienst (BFD) 
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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
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Freiwilligendienste im Ausland

Diakonisches Jahr im Ausland (DJiA)
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Europäischer Freiwilligendienst
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Internationaler Jugendfreiwilligendienst
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kulturweit - internationaler Kultur-Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission
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Weltkirchlicher Friedensdienst (WFD) - Internationaler Freiwilligendienst der Konferenz Weltkirche
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weltwärts
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Hintergrundinformationen zu Freiwilligendiensten in Deutschland:

Zum 1. Juli 2011 wurde von der damaligen Bundesregierung die Allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt. Dies bedeutet, dass der Wehrdienst zwar noch existiert und im Grundgesetz verankert ist, jedoch wird zu Friedenszeiten niemand mehr eingezogen. Seitdem gibt es einen Freiwilligen Wehrdienst. Aussetzung der Wehrpflicht bedeutet zugleich auch Aussetzung des Zivildienstes. Um die Lücke, die die fehlenden Zivildienstleistenden zurückließen, zumindest teilweise zu schließen, wurde noch im selben Jahr, also ebenfalls 2011, der Bundesfreiwilligendienst eingeführt.

Freiwilligendienste gibt und gab es bereits lange vor der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes – 2014 feierte das Freiwillige Soziale Jahr bereits seinen 50. Geburtstag. Aber im Zuge der beschriebenen gesellschaftspolitischen Entwicklungen rückten derartige Dienste bei vielen noch einmal ganz neu ins Bewusstsein. Seitdem kamen immer mehr Bereiche hinzu. In der Zwischenzeit sind Freiwilligendienste in zahlreichen Feldern der Gesellschaft möglich: in Kultur, Ökologie und Nachhaltigkeit, im Sozialen, in der Medizin und im Katastrophenschutz, ebenso wie im politischen Leben, im Sport und vielen anderen Bereichen.

Seit dem 1. Dezember 2015 gibt es den sogenannten „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“, der im Kontext des erheblichen Zuwachses an Asylsuchenden in Deutschland im Herbst 2015 ins Leben gerufen wurde.

Bei Freiwilligendiensten handelt es sich um Bildungs- und Orientierungsdienste, d. h. es erfolgt immer eine pädagogische Begleitung durch die jeweiligen Träger und es werden begleitend Bildungsseminare und -workshops besucht. Ein Freiwilligendienst begründet kein Arbeitsverhältnis und ist auch kein Praktikum.

 


 

 

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Interview zu Entwicklungen und Perspektiven der Servicestelle Friedensbildung bei Radio Sthörfunk am 21. Februar 2016, Fokus Südwest, Reportage: Aline Kinzie (FSJ'lerin)
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