Konflikte bearbeiten - aber wie?

90 Minuten zu Konflikten, ihrer Eskalation und ihren Chancen

Konflikte
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Inhalte und Ziele

Konflikte sind alltäglich und in jedem sozialen Kontext und Miteinander "normal" – wir alle haben sie mit der ein oder anderen Person, in der Familie, in der Klasse, mit Freund*innen und manchmal auch mit Fremden. Konflikte können konstruktiv sein und positive Veränderungen herbeiführen, sofern sie gewaltfrei und lösungsorientiert ausgetragen werden.

Ein Modell des Friedensforschers Friedrich Glasl zeigt, wie ein Konflikt – egal ob zwischenmenschlich, gesellschaftlich, national oder international – eskalieren und in Gewalt enden kann. Welche Schritte können wann von Beteiligten oder am Konflikt nicht Beteiligten ergriffen werden, um dies zu verhindern? Welche Situationen kennen wir persönlich, die eskalierend abgelaufen sind? Welche liefen anders, also konstruktiv und deeskalierend ab und warum? Welche 'Bausteine' gehören dazu, um Konflikte als Chance wahrzunehmen? Diesen und weiteren Fragen wird im Workshop nachgegangen.

Konstruktiv mit Konflikten umgehen zu können ist zentrale Sozial- und Handlungskompetenz eines jeden Menschen. Ziel dieses Workshops ist es, sich Wissen über Dynamiken, Eskalationsstufen und -mechanismen von Konflikten anzueignen, das eigene Handeln in Konflikten zu reflektieren und über Deeskalations- und -bearbeitungsstrategien nachzudenken.

Methode: Workshop
Ort: in der Schule
Zielgruppe: SuS ab Klasse 9
Umfang: mind. 90 Minuten (eine Doppelstunde)

Bildungsplanbezug:

Friedensbildung ist in der Präambel zu den neuen Bildungsplänen 2016 als eines der zentralen Felder vernetzten und nachhaltigen Lernens genannt. Darüber hinaus findet sie sich in der Leitperspektive BNE konkretisiert durch den Begriff der "Friedensstrategien" und auch in den einzelnen Fachplänen ist "Frieden" als Thema in all seinen Facetten zu finden. Nicht zuletzt heißt es in Artikel 12 der baden-württembergischen Landesverfassung, dass die Jugend zur "Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe" zu erziehen ist. Dies ist u. a. Aufgabe der Schulen des Landes  lesen Sie hier weiter

zusätzliche Informationen:

Das didaktische Material "Streitkultur - Eine Bilderbox." (9 Bilder, DIN A4/vierfarbig sowie 2 Plakate, DIN A1/vierfarbig) kann von den Teamer*innen zum Termin mitgebracht oder zum Verbleib in der Schule bei der Berghof Foundation bestellt werden  zum Shop

Buchung und Kontakt:

Der Workshop wird von Teamer*innen der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt. Termine und Konditionen sind direkt bei der Servicestelle zu erfragen  Kontakt

 


 

 

Die Servicestelle Friedensbildung sucht immer neue Teamer*innen für Workshops und Angebote an Schulen. Bei Interesse bitte einfach telefonisch melden bei Claudia Möller unter 07125.152.135 oder per E-Mail an  claudia.moeller@remove-this.lpb.bwl.de

Flyer der Servicestelle Friedensbildung  zum Download

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Interview zu Entwicklungen und Perspektiven der Servicestelle Friedensbildung bei Radio Sthörfunk am 21. Februar 2016, Fokus Südwest, Reportage: Aline Kinzie (FSJ'lerin)
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