Peace Counts - Frieden zählt!

Workshop zu ziviler Konfliktbearbeitung weltweit

Peace Counts School
© Servicestelle Friedensbildung

Inhalte und Ziele

Die Nachrichten sind voll von Berichten über Kriege und Konflikte. Berichte über Frieden erscheinen ungleich seltener. Die didaktisch aufbereitete Ausstellung "Peace Counts" - die zum Workshop von den durchführenden Teamer*innen mitgebracht wird - zeigt, dass auch Frieden spannend, interessant, vielseitig und kontrovers ist. Auf 29 Postern werden unter der Überschrift „Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher“ Menschen aus aller Welt porträtiert, die in Kriegs- und Konfliktregionen leben und sich in ihrem Umfeld und ihrer Gesellschaft kreativ für Frieden einsetzen.

In einem dreistündigen pädagogischen Workshop (4 Schulstunden) setzen sich Schüler*innen angeregt durch die Ausstellung und mittels friedenspädagogischer Methoden und Zugänge mit Themen wie Gewalt(freiheit), Konflikt(bearbeitung) und Frieden(svisionen) auseinander. Reportagen, Poster und Begleitprogramm sind in enger Zusammenarbeit von Friedenspädagog*innen, Journalist*innen und Friedens- und Konfliktforscher*innen entstanden. Das Projekt folgt der Überzeugung einer modernen und alltagstauglichen Friedenserziehung, bei der wichtig ist, Kindern und Jugendlichen Vorbilder für Frieden anzubieten.

Methode: Posterausstellung mit pädagogischem Begleitprogramm/-workshop
Ort: in oder außerhalb der Schule (nach Absprache)
Zielgruppe: SuS ab Klasse 9 aller Schularten
Umfang: 3 Zeitstunden (4 Schulstd.)
Max. Teilnehmendenzahl: 30 Schüler*innen pro Veranstaltung
Besonderheiten: es wird Platz für 29 Poster, DIN A1 benötigt

Exemplarischer Ablauf des Workshops:

- Kennenlernen der Ausstellung und der Grundidee von Peace Counts (ca. 10 Min.)
- Austausch über Friedensvorstellungen und Einführung des Friedensbegriffs (ca. 50 Min.)
- "Kontroverse um Gewaltfreiheit" (60 min) oder "Werte in Dilemmasituationen" (ca. 60 Min.)
- Präsentation der Reportage über Fatuma: "Kenia: Auf Tore statt auf Menschen zielen" (DVD), Sammlung  der  Stärken  der  Friedensmacherin und Rückbindung  an  eigene  Stärken der Schüler*innen ("Kann ich ein Friedensmacher bzw. eine Friedensmacherin sein?") und
- Klärung offener Fragen und Auswertung (ca. 60 Min.)

Bildungsplanbezug:

Friedensbildung ist in der Präambel zu den neuen Bildungsplänen 2016 als eines der zentralen Felder vernetzten und nachhaltigen Lernens genannt. Darüber hinaus findet sie sich in der Leitperspektive BNE konkretisiert durch den Begriff der "Friedensstrategien" und auch in den einzelnen Fachplänen ist "Frieden" als Thema in all seinen Facetten zu finden. Nicht zuletzt heißt es in Artikel 12 der baden-württembergischen Landesverfassung, dass die Jugend zur "Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe" zu erziehen ist. Dies ist u. a. Aufgabe der Schulen des Landes  lesen Sie hier weiter

zusätzliche Informationen:

Die Posterausstellung kann einmalig von den Teamer*innen zum Termin mitgebracht (29 Poster in DIN A1) oder bei der Berghof Foundation zum Verbleib in der Schule bestellt werden (zu einem Preis von 30,00 € inkl. 7% MwSt. zzgl. Versandkosten)  zum Shop

Der didaktische Leitfaden als Grundlage dieses Workshops ist kostenlos über die Servicestelle zu beziehen  klicken Sie hier

Buchung und Kontakt:

Der Workshop wird von Teamer*innen der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt. Termine und Konditionen sind direkt bei der Servicestelle zu erfragen  Kontakt

 


 

 

Die Servicestelle Friedensbildung sucht immer neue Teamer*innen für Workshops und Angebote an Schulen. Bei Interesse bitte einfach telefonisch melden bei Claudia Möller unter 07125.152.135 oder per E-Mail an  claudia.moeller@remove-this.lpb.bwl.de

Flyer der Servicestelle Friedensbildung  zum Download

Kontakt Servicestelle

Landeszentrale für
politische Bildung
Baden-Württemberg

Haus auf der Alb
Hanner Steige 1
72574 Bad Urach
Ihre Nachricht an uns

Radio Sthörfunk Schwäbisch Hall

Die Servicestelle zum Hören

Logo Radion Sthörfunk Schwäbisch Hall

Interview zu Entwicklungen und Perspektiven der Servicestelle Friedensbildung bei Radio Sthörfunk am 21. Februar 2016, Fokus Südwest, Reportage: Aline Kinzie (FSJ'lerin)
weiter