Hintergrund

Am 30. Oktober 2014 unterzeichnete Kultusminister Andreas Stoch mit damals 14 Vertreter*innen aus dem Bereich der Friedensbewegung und Friedenspädagogik eine  „Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Friedensbildung in den baden-württembergischen Schulen“. Später kamen noch einmal drei weitere Institutionen hinzu, so dass das Vorhaben nun breite Unterstützung von insgesamt 17 zivilgesellschaftlichen Partner*innen findet. Zu den Unterzeichner*innen gehören kirchliche Einrichtungen, Gewerkschaften, Vereine und Verbände, die sich bereits seit vielen Jahren im Bereich der Friedensbildung engagieren:

  • Abteilung Jugendpastoral des Erzbischöflichen Seelsorgeamts der Erzdiözese Freiburg
  • act for transformation gem. eG
  • Alt-Katholische Kirche in Baden-Württemberg
  • Arbeitsstelle Frieden im Evangelischen Kinder und Jugendwerk Baden
  • Berghof Foundation
  • Bischöfliches Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart
  • Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee
  • DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg
  • Friedensbündnis Esslingen
  • Friedenspfarramt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
  • Friedenswerkstatt Mutlangen e. V.
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg
  • Landesjugendring Baden-Württemberg e. V.
  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • pax christi Diözesanverband Freiburg
  • pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
  • Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Landesverband Baden-Württemberg
  • Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden

 

Weitere Informationen zu den Unterzeichner*innen finden Sie unter  Vernetzung und Kontakte.

 

Gemeinsame Träger der Servicestelle sind laut Vertrag vom 17. April 2015

  • die Berghof Foundation,
  • die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg sowie
  • das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Bereits im Vorfeld zur Einrichtung der Servicestelle wurden die Entwicklungen in Baden-Württemberg von einer interessierten Öffentlichkeit bundesweit verfolgt. Nach Rheinland-Pfalz ist Baden-Württemberg nun das zweite Bundesland mit einer Vereinbarung zwischen Kultusministerium und Akteur*innen aus dem Bereich der Friedensbewegung und -pädagogik. Vereinbarungen zwischen Bundeswehr und Kultusministerien existieren hingegen in insgesamt acht Bundesländern, darunter auch in Baden-Württemberg. Gegenüber Rheinland-Pfalz besitzt die  „Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Friedensbildung in den baden-württembergischen Schulen“ jedoch als besondere Qualität die Einrichtung dieser externen und eigenständigen Servicestelle.

Flyer der Servicestelle Friedensbildung zum Download

Kontakt Servicestelle

Landeszentrale für
politische Bildung
Baden-Württemberg

Haus auf der Alb
Hanner Steige 1
72574 Bad Urach
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Pixabay: Hefte und Bleistift

Bildungsplanreform 2016

Friedensbildung fächerübergreifend zu betonen und zu stärken ist Auftrag der Servicestelle. Lesen Sie hier, wo Friedensbildung in den neuen Bildungsplänen verankert ist  weiter

Radio Sthörfunk Schwäbisch Hall

Die Servicestelle zum Hören

Logo Radion Sthörfunk Schwäbisch Hall

Interview zu Entwicklungen und Perspektiven der Servicestelle Friedensbildung bei Radio Sthörfunk am 21. Februar 2016, Fokus Südwest, Reportage: Aline Kinzie (FSJ'lerin)
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