Veranstaltungen, Fortbildungen, Qualifizierungen

LEHRKRÄFTE-FORTBILDUNG

Thema: „Hass, Gewalt, Krieg – wie Jugendliche zum Frieden bilden? Lehren aus der Vergangenheit und friedenspädagogische Ansätze für heute"

Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen Baden-Württemberg
© LA Baden-Württemberg

Datum: 07.–09. November 2018 (Mi. - Fr.)
Umfang: 2,5-tägig
Ort: Landesakademie für Fortbildung u. Personalentwicklung - Schwäbisch Hall (Comburg)
Lehrgangsnummer: 924076
Zielgruppe: alle Lehrkräfte der Sekundarstufe aller Fächer und Schularten

Anmeldung bis zum 26. September 2018 und weitere Informationen bei der  Landesakademie Comburg

Inhalte:
Der Austrag von Konflikten mit Gewalt ist ein Mittel, zu dem Kinder und Jugendliche greifen, wenn sie keine Alternativen sehen. Gerade in der Adoleszenz, wenn sie auf der Suche sind nach Orientierung, sind junge Menschen anfällig für vermeintlich attraktive Ideologien und damit verbundenen von Gewaltbereitschaft geprägten Handlungsmustern. In der Geschichte begegnen uns die Begeisterung für Krieg und Hass in den beiden Weltkriegen. Insbesondere der Erste Weltkrieg ist ein Paradebeispiel dafür, wie Propaganda gezielt zur Anwerbung von Jugendlichen für den Krieg eingesetzt wurde. Auch heute werden Jugendliche gezielt über die unterschiedlichsten Kanäle angesprochen, um bei Ihnen Hass gegenüber ganzen Menschengruppen zu schüren und Gewaltbereitschaft zu erzeugen. Die Schule als Lernort bietet die Chance, das Phänomen der Gewalt(-bereitschaft) fächerübergreifend zu thematisieren, geschichtlich, politisch, ethisch, religiös etc. und hat zudem den Auftrag einer "Erziehung zur Friedensliebe" (Art. 12 LV Baden-Württemberg).

Ziel der Fortbildung:
In dieser Fortbildung schlagen wir den Bogen von Propaganda und Verführung zu Krieg und Gewalt in der Geschichte bis zu heutigen Ansprachen durch extremistische und radikale Gruppierungen. Wir schauen uns politisch die globale Dimension von Krieg, Gewalt und Hass ebenso an wie die individuelle zwischenmenschliche Ebene. Am Ende der Fortbildung haben Sie sowohl einen theoretischen Blick in die Gewalt- und Extremismusforschung erhalten als auch unterrichtspraktische Möglichkeiten kennen gelernt, darauf zu reagieren. Im Fokus steht dabei das Ziel, der Begeisterung für Gewalt, eine Begeisterung für Frieden und ein friedliches Miteinander als attraktive Alternative gegenüberzustellen. 

Durchgeführt und professionell begleitet wird diese Fortbildung durch die Servicestelle Friedensbildung und ihre Träger, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, der Berghof Foundation und dem Kultusministerium Baden-Württemberg.


WORKSHOPS

"Konflikte verstehen - Friedliche Gesellschaften gemeinsam gestalten" - Ein Einführungsworkshop

Flyer - Workshop "Konflikte verstehen"
© Ohne Rüstung Leben (ORL)

Ort und Datum: der gleiche Workshop findet an unterschiedlichen Orten und Einzelterminen jeweils eintägig im Mai und Juni 2018 statt
Zeit: jeweils von 10.00 - 18.00 Uhr
Orte: Stuttgart, Tübingen, Heidelberg, Freiburg
Zielgruppe: alle Interessierten, die ihre Kenntnisse über Konflikte und Friedensförderung vertiefen möchten.
Kosten: die Teilnahme ist kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt.
Anmeldung: zur Teilnahme bitte melden bei Kerstin Deibert, Telefon: 0711 - 62039371 oder  orl-deibert@remove-this.gaia.de - eine Anmeldung ist bis 14 Tage vor dem jeweiligen Termin möglich -  Flyer

Workshop-Inhalte:

"Wir sehen eine Welt vor uns, die frei von Armut, Hunger, Krankheit und Not ist und in der alles Leben gedeihen kann. Eine Welt, die frei von Furcht und Gewalt ist." (Vereinte Nationen)

So beschreibt die Agenda 2030 ihre Vision einer besseren Welt. Von heute bis 2030 hat sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet Armut, Hunger und Ungleichheiten zu bekämpfen, Menschenrechte zu schützen und friedliche, gerechte und inklusive Gesellschaften aufzubauen. Dem Thema "Frieden" kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Viel wird davon abhängen, ob und wie es gelingt, gewaltsame Konflikte zu verhüten, bestehende Konflikte beizulegen und nach dem Ende der Gewalt Frieden zu konsolidieren. In dem Workshop wird sich anhand folgender Fragen damit beschäftigt, wie diese Vision umgesetzt werden kann:

  • Welche Ursachen und Hintergründe haben Konflikte?
  • Wie kann ein konstruktiver Umgang mit gewaltsamen Konflikten aussehen?
  • Was braucht es eigentlich, um Frieden in den Gesellschaften von morgen zu fördern?

Konkrete Ziele des Workshops:

"Die Teilnehmenden vertiefen ihre Kenntnisse über Konflikte und Friedensförderung. Anhand von Fallbeispielen aus dem Globalen Süden und Norden lernen sie unterschiedliche Konfliktkontexte kennen und globale Zusammenhänge verstehen. Sie diskutieren Rahmenbedingungen für friedliches Zusammenleben und leiten Handlungsoptionen für ihr Engagement bzw. ihre Informations- und Bildungsarbeit ab." (ORL)

Weitere Informationen im  Flyer


FACHTAGUNG

Zusammenwachsen in einer pluralen Gesellschaft. Impulse – Konzepte – Vernetzung

© Ev. Akademie Bad Boll

Datum: 20.- 21. Juni 2018 (Mi-Do)
Ort: Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll
Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in Schule, Jugendhilfe, Jugendverband bzw. Jugendreferat, Kirche, Kommune, Beratung, politischer Bildung, Polizei sowie Präventionsbeauftragte
Anmeldung: über die Ev. Akademie  hier. Zuständige Studienleiterin ist Sigrid Schöttle.

Pluralität bedarf der Gestaltung. Die Tagung diskutiert historisch-soziologische und aktuelle Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft, stellt innovative Initiativen und Methoden der Friedenspädagogik vor, eröffnet interaktiv Austausch und Meinungsbildung, bietet Inspiration und Empowerment für die Präventionsarbeit bei Schule, Kirchen, Polizei, Beratung, Kommune und außerschulischer Jugendbildung. Friedenspädagogische Konzepte und Vernetzung dienen dem Ziel, Ausgrenzung und Gewalt unter Jugendlichen zu verhindern.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem  Programmflyer

Veranstalterin ist die Evangelische Akademie Bad Boll gemeinsam mit folgenden Kooperationspartner*innen: Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg / Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Pädagogisch-Theologisches Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ptz, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Eine detaillierte Programmübersicht folgt.

 


Die Servicestelle Friedensbildung sucht immer neue Teamer*innen für Workshops und Angebote an Schulen. Bei Interesse bitte einfach telefonisch melden bei Claudia Möller unter 07125.152.135 oder per E-Mail an  claudia.moeller@remove-this.lpb.bwl.de

Flyer der Servicestelle Friedensbildung  zum Download

Kontakt Servicestelle

Landeszentrale für
politische Bildung
Baden-Württemberg

Haus auf der Alb
Hanner Steige 1
72574 Bad Urach
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17 Ziele an 17 Orten

Veranstaltungsreihe und Wanderausstellung

DEAB e. V. - 17 Ziele an 17 Orten

17 Veranstaltungen an 17 Orten in Baden-Württemberg, bei denen Sie sich informieren und auf ganz unterschiedliche Weise mit den verschiedenen Themen der SDGs der Vereinten Nationen auseinanderzusetzen und in Dialog treten können  weiter

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Eine Gesprächsreihe des Landestages Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung (LpB)  weiter

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Video - am 30. Okt. 2016 war die Wissenschaftlerin Maria J. Stephan in Karlsruhe zu Gast und sprach darüber, „Why Civil Resistance Works: The Strategic Logic of Nonviolent Conflict“ (Titel ihres Buches) zum Video

Unterrichtsmaterialien

zur Friedensbildung

Allgemeine Materialien Friedensbildung

Hier  finden Sie ausgewählte themenübergreifende Materialien zur Friedensbildung. Dazu gehören u. a. Recherchehilfen, Hinweise auf Ausstellungen, Hintergrundliteratur sowie fächer- und themenübergreifende Unterrichtsmaterialien  weiter