Meine Demokratie. Deine Demokratie.

22.-24. Mai 2019, Haus auf der Alb, Bad Urach

Betzavta-Basismodul III
© Servicestelle Friedensbildung

Von Mittwoch bis Freitag fand im Tagungszentrum der LpB Baden-Württemberg in Bad Urach das bereits dritte Betzavta-Basismodul statt. Sabine Sommer und Jürgen Schlicher von  Diversity Works führten die Teilnehmenden von Konflikten, in Dilemmata und wieder zurück und spürten mit ihnen gemeinsam Fragen nach wie: Was bedeutet Demokratie für mich? Wie erlebe ich demokratische Prozesse? Wie agiere ich als Demokrat*in? Wo kann ich demokratische Prozesse gut, wo eher schwer aushalten? Was ist mir wichtig in einer Demokratie? Und welche Gruppen, Subgruppen und Individuen gibt es und werden gehört und gesehen oder auch nicht?

»Miteinander« – die deutsche Übersetzung des hebräischen Worts »Betzavta« – beschreibt das Ziel dieses Trainingsprogramms zur Demokratie- und Friedensbildung sehr genau. Es geht um das Erlernen und Begreifen eines demokratischen und friedlichen/friedvollen Miteinanders in der Gesellschaft. Durch meist spielerische Aktivitäten werden in sehr eindrucksvoller Weise demokratische Prinzipien und Konfliktbearbeitungsstrategien für den Alltag erfahrbar gemacht. Die Methoden von Betzavta stellen die Lebenswelt und Individualität der Teilnehmenden in den Mittelpunkt. Durch den erfahrungsorientierten Ansatz, der sich von herkömmlichen Formen politischer Bildung stark unterscheidet, wird ein sehr persönlicher und emotionaler Zugang zu den Inhalten geschaffen.

Demnächst startet die erste, von Diversity Works zertifizierte Ausbildung in bei der Landeszentrale für politische Bildung. Voraussetzung zur Teilnahme ist die Absolvierung von zwei anerkannten Basismodulen. Anmeldungen für die Ausbildung sind ab sofort möglich  weitere Informationen

 


Frieden in Zeiten von Fake News, Hate Speech, Propaganda und Co.

08.-10.05.2019 - Haus auf der Alb, Bad Urach

Gruppenbild Walther-Groz-Schule
© Servicestelle Friedensbildung - Gruppenfoto der Schüler*innen der Walther-Groz-Schule

"The Digital Natives" – beschreibt all diejenigen Menschen, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, eine dementsprechend hohe Medienaffinität aufweisen und täglich viele Stunden online verbringen. Schüler*innen aller Klassenstufen gehören dieser Gruppe an! In Anbetracht dessen hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg mit den neuen Bildungsplänen 2016 die Medienbildung als eine der sechs Leitperspektiven eingeführt. Ziel sei es, dass Schüler*innen befähigt werden, den neuen An- und Herausforderungen unserer Mediengesellschaft selbstbewusst und reflektiert begegnen zu können.

Und was hat das mit Frieden zu tun? Welche Auswirkung haben Fake News, Hate Speech und über digitale Medien gestreute Propaganda auf den gesellschaftlichen Frieden und das Miteinander? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler*innen der 13. Jahrgangsstufe der Walther-Groz-Schule für 2,5 Tage im Tagungszentrum der LpB "Haus auf der Alb" in Bad Urach.

Tim Diekmann, Journalist beim SWR Fernsehen, berichtete aus seinem Alltag, wie Nachrichten entstehen, Recherchen ablaufen und auf welche Fallstricke er bei der Suche nach "der wahren Nachricht" achten muss. Und wann gilt sie eigentlich als "wahr" und "abgesichert"? Caroline Sokele und Svenja Brunkhorst von der Berghof Foundation und dem Projekt "Streitkultur 3.0", stellten ihre neue App "Fake oder Fakt" vor und schulten damit die Sensibilität der Schüler*innen für Falschmeldungen und ihre Verbreitungswege. An einem ganz konkreten Beispiel aus der Stadt Traunstein, zeigten die freien Mitarbeiter*innen Jana Nordburch und Michael Schorge den Schüler*innen auf, welche teils gravierenden Auswirkungen Fake News auf ihre Umgebung und davon Betroffene haben können. Unter dem Motto "Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint." (A. Einstein), wurden schließlich gemeinsame Gesellschaftsvisionen gesponnen. Der letzte Vormittag stand noch einmal im Zeichen des eigenen Kommunikationsverhaltens, das gemeinsam mit der Erlebnispädagogin Stefanie Steinbauer erprobt und reflektiert werden konnte. Am Ende der 2,5 Tage hatten die Schüler*innen einen bunten Strauß an Handlungsperspektiven und -optionen für einen kompetenten Umgang mit Erscheinungsformen von Hass und Gewalt im Internet im Gepäck.

Das Seminar wurde vom 8. - 10. Mai 2019 im "Haus auf der Alb" in Bad Urach von der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt. Bei Interesse an solchen oder ähnlichen Angeboten wenden Sie sich bitte direkt an uns  Kontakt

"Friedensbildung AKTUELL", 4-seitige Handreichung für Lehrkräfte zum Thema "Frieden im Netz - Hate Speech trotzen. Wie geht das?  Klicken Sie hier

 


Frieden und Sicherheit in und für Europa - Braucht Europa eine gemeinsame Armee?

28. März 2019 - Ludwig-Frank-Gymnasium, Mannheim

Bild von Pete Linforth auf Pixabay.com
Bild von Pete Linforth auf Pixabay.com

Sind der Frieden und die Sicherheit in Europa bedroht? Wenn ja, wodurch? Und kann diese Bedrohung mit Hilfe einer gemeinsamen Armee abgewehrt werden? Wer ist eigentlich "Europa" und wie sind "Europa" und die EU militärisch bereits aufgestellt und miteinander verbunden? Dies sind einige der Fragen, die sich stellen, möchte man Position beziehen zu der Frage: Braucht Europa eine gemeinsame Armee? In einem intensiven dreistündigen Workshop und einer sich anschließenden, von den Schüler*innen selbst moderierten Podiumsdiskussion, informierten sich die Schüler*innen und diskutieren kontrovers mit Expert*innen von der Bundeswehr, Jugendoffizier Hauptmann Siobhán Whelan, und aus der Friedens- und Konfliktforschung, mit Dr. Thomas Nielebock, AkadOR (aD) von der Universität Tübingen, über friedens- und sicherheitslogische Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung wurde vom Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim organisiert und gemeinsam mit der Servicestelle Friedensbildung inhaltlich konzipiert.

Den detaillierten Ablauf können Sie sich hier ansehen

Die Servicestelle berät Lehrkräfte bei der Umsetzung und Durchführung solcher und ähnlicher Veranstaltungen rundum die Themen der Friedensbildung. Kontaktieren Sie uns bei Interesse  Kontakt

Buchbare Workshops (Standardformate) der Servicestelle finden Sie  hier

 


Methoden der Friedensbildung in Schule und Unterricht

20.-22.03.2019 - Haus auf der Alb, Bad Urach

Teamer*innen-Schulung März 2019
© Servicestelle Friedensbildung – Teilnehmerinnen beim "Science-Karaoke" zum Thema klimabedingter Flucht und Migration.

Um den zahlreichen Anfragen nach den verschiedenen Angeboten der Servicestelle Friedensbildung nachzukommen, qualifiziert die Servicestelle freie Mitarbeiter*innen für Veranstaltungen und Workshops an den Schulen des Landes.

Den Neueinsteiger*innen wurden erste Einblicke in die Methoden der Friedensbildung und deren Hintergründe geboten. Aktive Teamer*innen hatten die Chance, ihr Wissen aufzufrischen, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen sowie Rückmeldungen und Anregungen zu den verschiedenen Veranstaltungs- und Workshop-Formaten zu geben. Es standen insbesondere die Formate "Peace Counts School" und "Konflikte bearbeiten – aber wie?" im Vordergrund. Der erste Workshop befasst sich mit kreativen Beispielen ziviler Konfliktbearbeitung aus der ganzen Welt, um so einen Ausgleich zu einer häufig kriegsorientierten Berichterstattung in den Medien zu schaffen. Beim zweiten Workshop-Format stehen die Eskalationsstufen eines Konfliktes nach Friedrich Glasl im Vordergrund, mit dem Ziel, Konflikte und deren Eskalation besser zu verstehen und konstruktive Handlungsmöglichkeiten für sich daraus abzuleiten. Alle Teilnehmer*innen konnten zudem von Vorträgen und kreativen Inputs rund um die Themen konstruktiver Journalismus, Gewaltfreie Kommunikation und (Forum-)Theater. Zudem wurde die derzeit im Haus auf der Alb gezeigte Ausstellung "Klimaflucht" der Deutschen Klimastiftung (DKS) in das Programm eingebunden und sich mit den Auswirkungen des Klimawandels in Bezug auf klimabedingte Flucht und Migration befasst.

Die Qualifizierungsveranstaltung wurde vom 20. - 22. März 2019 im Haus auf der Alb in Bad Urach von der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt und richtete sich an aktive und neue freie Mitarbeiter*innen. Referent*innen, die zur Fortbildung beitrugen, waren Josephine Kremberg, freie Trainerin für Theater und Gewaltfreie Kommunikation, Cassandra Schützko, Projekt Officer bei der Berghof Foundation, Rike Uhlenkamp, Journalistin bei Zeitenspiegel Reportagen Weinstadt, sowie Michael Schorge, Praktikant der Servicestelle Friedensbildung. Die Leitung übernahm Claudia Möller, Leiterin der Servicestelle Friedensbildung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Programm können Sie sich hier ansehen

Die Servicestelle Friedensbildung sucht immer neue Teamer*innen für Workshops und Angebote an Schulen. Bei Interesse bitte einfach telefonisch melden bei Claudia Möller unter 07125.152.135 oder per E-Mail an  claudia.moeller@remove-this.lpb.bwl.de

 


„Streitkultur 3.0“ – Krieg, Frieden, Gewalt und Konflikt im Internet

23.-25.01.2019 - Landesakademie Standort Comburg

Lehrer*innen beim interaktiven Online-Training "Gegenrede üben – digitale Zivilgesellschaft stärken" mit LOVE-Storm - https://love-storm.de
© Servicestelle Friedensbildung - Lehrer*innen beim interaktiven Online-Training "Gegenrede üben – digitale Zivilgesellschaft stärken" mit LOVE-Storm - https://love-storm.de

Täglich wächst das Internet um unvorstellbar große Mengen an Daten. Im Jahr 2018 wurden durchschnittlich alle 60 Sekunden knapp eine Million Facebook-Logins gezählt, rund eine halbe Million Tweets gesendet und weitere 38 Millionen Nachrichten auf WhatsApp verschickt. Unter dieses Volumen an Daten mischen sich leider auch Beiträge, die darauf abzielen, Menschen zu radikalisieren, für Gewalt zu begeistern, per Falschmeldung zu manipulieren, Hass zu schüren und Individuen verbal zu attackieren. Insbesondere junge Erwachsene (14-29 Jahre) in Deutschland nutzen das Internet sehr intensiv mit durchschnittlich 344 Minuten am Tag, wie die aktuelle ARD/ZDF-Onlinestudie zeigt.

So kommen Jugendliche täglich mit Phänomenen wie Hate-Speech, Cyber-Mobbing und Fake News in Kontakt, ein Thema, das auch die Friedensbildung beschäftigt. Um Lehrer*innen im Umgang damit zu stärken, damit sie wiederum Schüler*innen zu mündigen und friedvollen Teilnehmer*innen einer digitalen Zivilgesellschaft bilden können, nahm die Fortbildung der Servicestelle Friedensbildung eben diese Themen in den Blick. Im Rahmen der Veranstaltung »„Streitkultur 3.0“ – Krieg, Frieden, Gewalt und Konflikt im Internet« wurden die Lehrer*innen in Vorträgen zu diesen Themen informiert, sie diskutierten angeregt und hatten die Möglichkeit, ganz praktisch, am eigenen Laptop, Methoden zur Vermittlung von Medienkompetenz im Internet auszuprobieren.

Die Fortbildung wurde vom 23.-25.01.2019 auf der Comburg in Schwäbisch Hall von der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt und richtete sich an Lehrer*innen aller Fächer und Schularten der Sekundarstufe I in Baden-Württemberg. Referent*innen, die zur Fortbildung beitrugen, waren Dr. Thilo Hagendorff von der Universität Tübingen, Dr. Nicole Rieber, Carolin Sokele und Cassandra Schützko von der Berghof Foundation, Margaretha Eich von LOVE-Storm, Jannes Rupf vom Internationalen Bund e.V. - Projekt #fairspeech sowie Michael Schorge, Praktikant der Servicestelle Friedensbildung. Die Leitung übernahm Claudia Möller, Leiterin der Servicestelle Friedensbildung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Programm können Sie sich hier ansehen

 


Betzavta - ein Trainingsprogramm zur Demokratie- und Friedensbildung

© Holger Appenzeller, 2007

»Miteinander« – die deutsche Übersetzung des hebräischen Wortes »Betzavta« – beschreibt das Ziel dieses Trainingsprogramms zur Demokratie- und Friedensbildung sehr genau. Es geht um das Erlernen und Begreifen eines demokratischen und friedlichen/friedvollen Miteinanders in der Gesellschaft. Durch meist spielerische Aktivitäten werden in sehr eindrucksvoller Weise demokratische Prinzipien und Konfliktbearbeitungsstrategien für den Alltag erfahrbar gemacht. Die Methoden von Betzavta stellen die Lebenswelt und Individualität der Teilnehmer*innen in den Mittelpunkt. Durch den erfahrungsorientierten Ansatz, der sich von herkömmlichen Formen politischer Bildung stark unterscheidet, wird ein sehr persönlicher und emotionaler Zugang zu den Inhalten geschaffen.

Betzavta wurde vom Jerusalemer ADAM-Institut als Konzept zur Demokratie- und Friedenserziehung entwickelt und kann im schulischen und außerschulischen Bereich sinnvoll eingesetzt werden.

Claudia Möller, Leiterin der Servicestelle Friedensbildung ist zertifizierte Betzavta-Trainerin und bietet gemeinsam mit der LpB-Stabsstelle Demokratie stärken!, der Evangelischen Akademie Bad Boll und  Diversity Works die modulare Ausbildung zur zertifizierten Trainer*in bei der LpB an. Weitere Informationen unter  Veranstaltungen und bei  Claudia.Moeller@remove-this.lpb.bwl.de und telefonisch unter 07125-152-135

 


"Hass, Gewalt, Krieg – wie Jugendliche zum Frieden bilden? Lehren aus der Vergangenheit und friedenspädagogische Ansätze für heute"

7.-9.11.2018 - Landesakademie Standort Comburg

© Servicestelle Friedensbildung

Der Austrag von Konflikten mit Gewalt ist ein Mittel, zu dem Kinder und Jugendliche greifen, wenn sie keine Alternativen sehen. Gerade in der Adoleszenz, wenn sie auf der Suche sind nach Orientierung, sind junge Menschen anfällig für vermeintlich attraktive Ideologien und damit verbundenen von Gewaltbereitschaft geprägten Handlungsmustern. In der Geschichte begegnen uns die Begeisterung für Krieg und Hass in den beiden Weltkriegen. Insbesondere der Erste Weltkrieg ist ein Paradebeispiel dafür, wie Propaganda gezielt zur Anwerbung von Jugendlichen für den Krieg eingesetzt wurde. Auch heute werden Jugendliche gezielt über die unterschiedlichsten Kanäle angesprochen, um bei Ihnen Hass gegenüber ganzen Menschengruppen zu schüren und Gewaltbereitschaft zu erzeugen. Die Schule als Lernort bietet die Chance, das Phänomen der Gewalt(-bereitschaft) fächerübergreifend zu thematisieren, geschichtlich, politisch, ethisch, religiös etc. und hat zudem den Auftrag einer "Erziehung zur Friedensliebe" (Art. 12 LV Baden-Württemberg).

Zu diesen Themen führte die Servicestelle Friedensbildung vom 7.-9.11.2018 eine Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten und Fächer der Sekundarstufe II an der Landesakademie am Standort Comurg durch. Referent*innen waren Prof. Dr. Kurt Möller von der Hochschule Esslingen, Prof. Uli Jäger, Dr. Nicole Rieber und Cassandra Schützko von der Berghof Foundation, Christina Lefarth, Praktikantin bei der Servicestelle Friedensbildung, sowie Jannes Rupf von #fairspeech, ein Projekt des Internationalen Bund e. V. Die Leitung übernahm Claudia Möller, Leiterin der Servicesetelle Friedensbildung Baden-Württemberg.

 


Tagung: Globale Ziele (SDGs) - Unterschiedliche Perspektiven darauf?!

27.-28.09.2018 - Haus auf der Alb, Bad Urach

© Servicestelle Friedensbildung

Die Perspektiven der Bereiche Friedensbildung, Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung auf die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen standen im Zentrum dieser Tagung.

"The Global Goals" (SDGs) – 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, umfassen die dringlichsten Fragen unserer Zeit. Sie wurden im September 2015 von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen im Rahmen des Weltzukunftsvertrags "Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Die internationale Gemeinschaft bringt darin zum Ausdruck, dass sie anerkennt, dass die Welt vor großen Herausforderungen steht, die sich nur gemeinsam lösen lassen. Und die Erfahrung zeigt, dass die Bearbeitung komplexer Herausforderungen ebenso interdisziplinäre wie multiperspektivische (Lösungs-)Strategien erfordert. Friedensbildung, Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung – alle haben diese globalen Ziele im Blick. Insbesondere aber nicht ausschließlich die SDGs 4, 5, 16 und 17. Während der Tagung wurde intensiv diskutiert und wurden Meinungen zu Fragen ausgetauscht wie z. B. welche Perspektiven haben sie darauf? Welche teilen sie? Welche (gemeinsamen) Schlussfolgerungen lassen sich daraus ziehen? Die Tagung machte dabei Perspektiven sichtbar, um sie gemeinsam zu reflektieren, Synergien zu identifizieren, gemeinsam zu denken und zu handeln.

Die Tagung war eine gemeinsame Veranstaltung zahlreicher Netzwerkpartner*innen der Servicestelle Friedensbildung. Anfang 2019 wird es eine online abrufbare Dokumentation der Tagung auf der Website der Servicestelle geben.

 


Globale Ressourcen und Ressourcenverbrauch – was hat das mit mir und dem Frieden in der Welt zu tun?

Stuttgart, Schuljahr 2017/2018

Workshop Dillmann-Gymnasium Stuttgart
© Servicestelle Friedensbildung

Im Rahmen des Pilotprojekts "SDG4 – Global Citizenship / Weltbürgerschaft für Jugendliche in Baden-Württemberg", durchgeführt von Engagement Global, werden im Schuljahr 2017/2018 die ersten Schüler*innen in Baden-Württemberg Global Citizen. Was aber bedeutet es "Global Citizen" zu sein? - Es bedeutet, Herausforderungen zu erkennen, vor denen die Weltgemeinschaft steht und die eigene Rolle darin zu finden, Gestaltungsräume zu sehen und sie aktiv zu nutzen. All das verbirgt sich hinter diesem 'Titel'. Um die Schüler*innen darauf vorzubereiten und fit für die 'Weltbürger*innenschaft' zu machen, beschäftigen sich die Kinder und Jugendlichen in diesem Frühjahr mit ganz unterschiedlichen Themen in diesem Transformationsprozess der Welt. Dabei geht es darum, globale Zusammenhänge zu verstehen, eine nachhaltige Lebensweise zu führen, Vielfalt als Chance zu sehen und motiviert zu werden, selbst eine aktive Rolle als (Mit-)Gestalter*innen der Welt von Morgen zu übernehmen.

Die Servicestelle Friedensbildung ist an diesem (Lern-)Prozess gemeinsam mit der Berghof Foundation und freien Mitarbeiter*innen im Rahmen diverser Workshops an unterschiedlichen Schulen von der 5. bis zur 11. Klasse, in Klassenverbänden und Kursen beteiligt. Unter der Fragestellung "Globale Ressourcen und Ressourcenverbrauch – was hat das mit mir und Frieden in der Welt zu tun?" führt sie methodisch-bunte Workshops zwischen zwei und vier Schulstunden durch. In den Workshops wird über Ressourcen und Wertstoffe wie Wasser und Plastik gesprochen, der Umgang mit ihnen reflektiert und schließlich alles in Beziehung zu Frieden und der Lebenswelt der Schüler*innen gesetzt. 

Im Herbst 2018 wartet eine große Abschlussveranstaltung im Stuttgarter Rathaus auf die Schüler*innen, bei der sie feierlich ihre 'Pässe' als Global Citizen überreicht bekommen werden.

Flyer zum Pilotprojekt

 


Kontakt Servicestelle

Landeszentrale für
politische Bildung
Baden-Württemberg

Haus auf der Alb
Hanner Steige 1
72574 Bad Urach
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NEU-Erscheinung

SDGs: Globale Ziele, unterschiedliche Perspektiven?!

Dokumentation Fachtagung

Friedensbildung – Globales Lernen – Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dokumentation der gleichnamigen Fachtagung vom 27.–28. September 2018, Haus auf der Alb, Bad Urach  zur Publikation

Die Servicestelle Friedensbildung im Geschäftsbericht 2018 der LpB Baden-Württemberg

Zu den Beiträgen in den LpB-Geschäftsberichten 2017 und 2016 gelangen Sie über die Website der LpB - Publikationen - alle Publikationen - Baden-Württemberg oder  klicken Sie hier

Beitrag von Prof. Uli Jäger im "SYM" Magazin der Evangelischen Akademie Bad Boll erschienen

Im Nachgang zur Streitschlichter-Tagung 2018 weist Prof. Jäger in seinem Beitrag auf die Bedeutung der Friedensbildung als übergeordnete Größe hin. Auch strukturelle Gewalt- und Konfliktursachen müssen erkundet werden, um unser Verhalten wirklich zu verändern. Die Streitschlichter-Tagungen zeigen Möglichkeiten auf, wie Streit geschlichtet und der Schulfrieden wieder hergestellt werden kann.  Lesen Sie hier den Beitrag

Erschienen - Erziehung zur Friedensliebe

Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg

"Erziehung zur Friedensliebe. Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg"
© Nomos Verlag

Die Landesverfassung nennt Friedensliebe als ein Ziel von Erziehung für die Schulen und Hochschulen. Worin liegen die Chancen, Möglichkeiten und Grenzen dieses ambitionierten Erziehungszieles? Der Band beleuchtet aus philosophischer, politikwissenschaftlicher und juristischer Perspektive die normativen Grundlagen des Friedensliebe-Begriffs.  Leseprobe (Beitrag von Uli Jäger) und  Bestellung

buchbarer Workshop

Frieden lernen interaktiv – Peace Counts School

Workshop Peace Counts School

Friedenspädagogischer Workshop mit Posterausstellung. Basierend auf Lernen nach Vorbildern und Biographien, wird das Engagement von Menschen rundum die Welt aus Konfliktregionen besprochen, die mit kreativen zivilen und gewaltfreien Methoden Frieden im Kleinen und Großen schaffen. weitere Informationen