"Heimat verlassen – Heimat finden"

18.09.2019, Deutsch-Ukrainischer-Austausch, Bad Urach

Deutsch-Ukrainischer-Austausch GGS 2019
Was bedeutet Frieden? - Eine Begriffssammlung.
© Servicestelle Friedensbildung

Unter diesem Titel stand der diesjährige Austausch zwischen einer Schüler*innengruppe der kaufmännischen Georg-Goldstein-Schule Bad Urach und einer Studierendengruppe aus der Ukraine. Die Servicestelle Friedensbildung griff das Thema auf und bot einen halbtägigen Workshop an, um gemeinsam über den Zusammenhang zwischen "Frieden und Migration" nachzudenken.

Der Workshop befasste sich mit einigen Facetten der Themen Flucht und Migration in nationaler und internationaler Perspektive. Zu Beginn des Workshops wurden verschiedene Definitionen und Verständnisse des Begriffs "Frieden" gesammelt. Einig schienen sich die Teilnehmer*innen darin, dass Liebe, Freiheit(en) und Sicherheit zum Frieden gehören. Es folgten weitere interaktive Einheiten zu Begriffen wie Gewalt, Gerechtigkeit, Flucht und Migration. Die Teilnehmer*innen tauschten sich über Gründe von Flucht und Migration bezogen auf ihre Herkunftsländer aus. Viele verschiedene Ideen, Meinungen und Eindrücke wurden geteilt, hinterfragt und reflektiert.

Insgesamt war es ein intensiver Vormittag für alle. An den Rückmeldungen ließ sich ablesen, dass der Workshop eine gute Mischung aus Austausch, neuen Erfahrungen sowie Spaß und vor allem neuen und neu entdeckten Bekanntschaften bot. Die Begegnungen innerhalb dieser Gruppe öffneten den Raum für neue Perspektiven auf Themen und für Kreativität im Umgang mit ihnen.

Seit dem Jahr 2016 führt der  Bessarabiendeutscher Verein e. V. Schüler- und Studentenprojekte mit der  Georg-Goldstein-Schule Bad Urach, Studierenden der Metschnikow Universität, der Polytechnischen Universität in Odessa und der Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität Ismail durch. Der diesjährige Austausch fand in Kooperation mit dem Fachbereich "Politik und Gesellschaft" der  Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) statt. Als Tagungsort wurde das Tagungszentrum der LpB, das  Haus auf der Alb in Bad Urach genutzt.


Sommerschule an der Walther-Groz-Schule und HWS in Albstadt

4. - 10. September 2019, Albstadt und Tübingen

Gruppenbild am zweiten Tag der Sommerschule
© WGS/HWS/Servicestelle Friedensbildung - Gruppenbild am zweiten Tag der Sommerschule

Was hat Argumentation in Deutsch und Englisch mit Frieden zu tun? Hilft mir der Englischunterricht, Dinge wie den Brexit, den Backstop und den Konflikt in Nordirland besser zu verstehen? Und was können Stochastik und Parabeln zum Frieden beitragen?

Bei der Sommerschule des Kultusministeriums erhalten rund 20 Schüler*innen der 11. Klassen der  Walther-Groz-Schule und benachbarten  Hauswirtschaftlich- Sozialpädagogischen Schule (HWS) an den Vormittagen intensiven Förderunterricht in Mathe, Deutsch und Englisch. Am Nachmittag geht es darum, das Gelernte direkt anzuwenden und mit den Themen der Friedensbildung zu verbinden. In einem erlebnispädagogischen Workshop erfährt die Gruppe, wie wichtig es ist, gut miteinander zu kommunizieren, um knifflige Kooperationsaufgaben friedlich und konstruktiv zu lösen. An einem anderen Tag können Sie ihre gelernten Argumentationsstrategien direkt gegen Hate Speech im Netz einsetzen. Darüber hinaus wird der Brexit und seine Folgen auf Englisch diskutiert und dürfen die Schüler*innen zum Abschluss am Dienstag bei einer Stocherkahnfahrt auf dem Neckar entspannen, um gestärkt und besser vorbereitet in das nächste Schuljahr zu starten.

Bei den Sommerschulen des Kultusministeriums geht es darum, Inhalte der Kernfächer Mathematik, Deutsch und Englisch mit lebensnahen Themen der Schüler*innen erlebnisorientiert zu verknüpfen -  weitere Informationen. Diese Sommerschule wird von der Servicestelle Friedensbildung in Kooperation mit der Berghof Foundation und den beiden genannten Schulen durchgeführt.

 


Meine Demokratie. Deine Demokratie.

22.-24. Mai 2019, Haus auf der Alb, Bad Urach

Betzavta-Basismodul III
© Servicestelle Friedensbildung

Von Mittwoch bis Freitag fand im Tagungszentrum der LpB Baden-Württemberg in Bad Urach das bereits dritte Betzavta-Basismodul statt. Sabine Sommer und Jürgen Schlicher von  Diversity Works führten die Teilnehmenden von Konflikten, in Dilemmata und wieder zurück und spürten mit ihnen gemeinsam Fragen nach wie: Was bedeutet Demokratie für mich? Wie erlebe ich demokratische Prozesse? Wie agiere ich als Demokrat*in? Wo kann ich demokratische Prozesse gut, wo eher schwer aushalten? Was ist mir wichtig in einer Demokratie? Und welche Gruppen, Subgruppen und Individuen gibt es und werden gehört und gesehen oder auch nicht?

»Miteinander« – die deutsche Übersetzung des hebräischen Worts »Betzavta« – beschreibt das Ziel dieses Trainingsprogramms zur Demokratie- und Friedensbildung sehr genau. Es geht um das Erlernen und Begreifen eines demokratischen und friedlichen/friedvollen Miteinanders in der Gesellschaft. Durch meist spielerische Aktivitäten werden in sehr eindrucksvoller Weise demokratische Prinzipien und Konfliktbearbeitungsstrategien für den Alltag erfahrbar gemacht. Die Methoden von Betzavta stellen die Lebenswelt und Individualität der Teilnehmenden in den Mittelpunkt. Durch den erfahrungsorientierten Ansatz, der sich von herkömmlichen Formen politischer Bildung stark unterscheidet, wird ein sehr persönlicher und emotionaler Zugang zu den Inhalten geschaffen.

Demnächst startet die erste, von Diversity Works zertifizierte Ausbildung in bei der Landeszentrale für politische Bildung. Voraussetzung zur Teilnahme ist die Absolvierung von zwei anerkannten Basismodulen. Anmeldungen für die Ausbildung sind ab sofort möglich  weitere Informationen

 


Betzavta - ein Trainingsprogramm zur Demokratie- und Friedensbildung

© Holger Appenzeller, 2007

»Miteinander« – die deutsche Übersetzung des hebräischen Wortes »Betzavta« – beschreibt das Ziel dieses Trainingsprogramms zur Demokratie- und Friedensbildung sehr genau. Es geht um das Erlernen und Begreifen eines demokratischen und friedlichen/friedvollen Miteinanders in der Gesellschaft. Durch meist spielerische Aktivitäten werden in sehr eindrucksvoller Weise demokratische Prinzipien und Konfliktbearbeitungsstrategien für den Alltag erfahrbar gemacht. Die Methoden von Betzavta stellen die Lebenswelt und Individualität der Teilnehmer*innen in den Mittelpunkt. Durch den erfahrungsorientierten Ansatz, der sich von herkömmlichen Formen politischer Bildung stark unterscheidet, wird ein sehr persönlicher und emotionaler Zugang zu den Inhalten geschaffen.

Betzavta wurde vom Jerusalemer ADAM-Institut als Konzept zur Demokratie- und Friedenserziehung entwickelt und kann im schulischen und außerschulischen Bereich sinnvoll eingesetzt werden.

Aktuell läuft eine Ausbildung noch bis März 2020, die ausgebucht ist. Bei Interesse an künftigen Ausbildungsterminen, Terminen für Basismodule und für weitere Informationen zu Betzavta, wenden Sie sich bitte an  claudia.moeller@remove-this.lpb.bwl.de  und/oder telefonisch unter 07125 - 152 -135. Wir nehmen Sie gerne auch in einen E-Mail-Verteiler für Interessent*innen auf.

 


Frieden in Zeiten von Fake News, Hate Speech, Propaganda und Co.

08.-10.05.2019 - Haus auf der Alb, Bad Urach

Gruppenbild Walther-Groz-Schule
© Servicestelle Friedensbildung - Gruppenfoto der Schüler*innen der Walther-Groz-Schule

"The Digital Natives" – beschreibt all diejenigen Menschen, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, eine dementsprechend hohe Medienaffinität aufweisen und täglich viele Stunden online verbringen. Schüler*innen aller Klassenstufen gehören dieser Gruppe an! In Anbetracht dessen hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg mit den neuen Bildungsplänen 2016 die Medienbildung als eine der sechs Leitperspektiven eingeführt. Ziel sei es, dass Schüler*innen befähigt werden, den neuen An- und Herausforderungen unserer Mediengesellschaft selbstbewusst und reflektiert begegnen zu können.

Und was hat das mit Frieden zu tun? Welche Auswirkung haben Fake News, Hate Speech und über digitale Medien gestreute Propaganda auf den gesellschaftlichen Frieden und das Miteinander? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler*innen der 13. Jahrgangsstufe der Walther-Groz-Schule für 2,5 Tage im Tagungszentrum der LpB "Haus auf der Alb" in Bad Urach.

Tim Diekmann, Journalist beim SWR Fernsehen, berichtete aus seinem Alltag, wie Nachrichten entstehen, Recherchen ablaufen und auf welche Fallstricke er bei der Suche nach "der wahren Nachricht" achten muss. Und wann gilt sie eigentlich als "wahr" und "abgesichert"? Caroline Sokele und Svenja Brunkhorst von der Berghof Foundation und dem Projekt "Streitkultur 3.0", stellten ihre neue App "Fake oder Fakt" vor und schulten damit die Sensibilität der Schüler*innen für Falschmeldungen und ihre Verbreitungswege. An einem ganz konkreten Beispiel aus der Stadt Traunstein, zeigten die freien Mitarbeiter*innen Jana Nordburch und Michael Schorge den Schüler*innen auf, welche teils gravierenden Auswirkungen Fake News auf ihre Umgebung und davon Betroffene haben können. Unter dem Motto "Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint." (A. Einstein), wurden schließlich gemeinsame Gesellschaftsvisionen gesponnen. Der letzte Vormittag stand noch einmal im Zeichen des eigenen Kommunikationsverhaltens, das gemeinsam mit der Erlebnispädagogin Stefanie Steinbauer erprobt und reflektiert werden konnte. Am Ende der 2,5 Tage hatten die Schüler*innen einen bunten Strauß an Handlungsperspektiven und -optionen für einen kompetenten Umgang mit Erscheinungsformen von Hass und Gewalt im Internet im Gepäck.

Das Seminar wurde vom 8. - 10. Mai 2019 im "Haus auf der Alb" in Bad Urach von der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt. Bei Interesse an solchen oder ähnlichen Angeboten wenden Sie sich bitte direkt an uns  Kontakt

"Friedensbildung AKTUELL", 4-seitige Handreichung für Lehrkräfte zum Thema "Frieden im Netz - Hate Speech trotzen. Wie geht das?  Klicken Sie hier

 


Frieden und Sicherheit in und für Europa - Braucht Europa eine gemeinsame Armee?

28. März 2019 - Ludwig-Frank-Gymnasium, Mannheim

Bild von Pete Linforth auf Pixabay.com
Bild von Pete Linforth auf Pixabay.com

Sind der Frieden und die Sicherheit in Europa bedroht? Wenn ja, wodurch? Und kann diese Bedrohung mit Hilfe einer gemeinsamen Armee abgewehrt werden? Wer ist eigentlich "Europa" und wie sind "Europa" und die EU militärisch bereits aufgestellt und miteinander verbunden? Dies sind einige der Fragen, die sich stellen, möchte man Position beziehen zu der Frage: Braucht Europa eine gemeinsame Armee? In einem intensiven dreistündigen Workshop und einer sich anschließenden, von den Schüler*innen selbst moderierten Podiumsdiskussion, informierten sich die Schüler*innen und diskutieren kontrovers mit Expert*innen von der Bundeswehr, Jugendoffizier Hauptmann Siobhán Whelan, und aus der Friedens- und Konfliktforschung, mit Dr. Thomas Nielebock, AkadOR (aD) von der Universität Tübingen, über friedens- und sicherheitslogische Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung wurde vom Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim organisiert und gemeinsam mit der Servicestelle Friedensbildung inhaltlich konzipiert.

Den detaillierten Ablauf können Sie sich hier ansehen

Die Servicestelle berät Lehrkräfte bei der Umsetzung und Durchführung solcher und ähnlicher Veranstaltungen rundum die Themen der Friedensbildung. Kontaktieren Sie uns bei Interesse  Kontakt

Buchbare Workshops (Standardformate) der Servicestelle finden Sie  hier

 


Methoden der Friedensbildung in Schule und Unterricht

20.-22.03.2019 - Haus auf der Alb, Bad Urach

Teamer*innen-Schulung März 2019
© Servicestelle Friedensbildung – Teilnehmerinnen beim "Science-Karaoke" zum Thema klimabedingter Flucht und Migration.

Um den zahlreichen Anfragen nach den verschiedenen Angeboten der Servicestelle Friedensbildung nachzukommen, qualifiziert die Servicestelle freie Mitarbeiter*innen für Veranstaltungen und Workshops an den Schulen des Landes.

Den Neueinsteiger*innen wurden erste Einblicke in die Methoden der Friedensbildung und deren Hintergründe geboten. Aktive Teamer*innen hatten die Chance, ihr Wissen aufzufrischen, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen sowie Rückmeldungen und Anregungen zu den verschiedenen Veranstaltungs- und Workshop-Formaten zu geben. Es standen insbesondere die Formate "Peace Counts School" und "Konflikte bearbeiten – aber wie?" im Vordergrund. Der erste Workshop befasst sich mit kreativen Beispielen ziviler Konfliktbearbeitung aus der ganzen Welt, um so einen Ausgleich zu einer häufig kriegsorientierten Berichterstattung in den Medien zu schaffen. Beim zweiten Workshop-Format stehen die Eskalationsstufen eines Konfliktes nach Friedrich Glasl im Vordergrund, mit dem Ziel, Konflikte und deren Eskalation besser zu verstehen und konstruktive Handlungsmöglichkeiten für sich daraus abzuleiten. Alle Teilnehmer*innen konnten zudem von Vorträgen und kreativen Inputs rund um die Themen konstruktiver Journalismus, Gewaltfreie Kommunikation und (Forum-)Theater. Zudem wurde die derzeit im Haus auf der Alb gezeigte Ausstellung "Klimaflucht" der Deutschen Klimastiftung (DKS) in das Programm eingebunden und sich mit den Auswirkungen des Klimawandels in Bezug auf klimabedingte Flucht und Migration befasst.

Die Qualifizierungsveranstaltung wurde vom 20. - 22. März 2019 im Haus auf der Alb in Bad Urach von der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt und richtete sich an aktive und neue freie Mitarbeiter*innen. Referent*innen, die zur Fortbildung beitrugen, waren Josephine Kremberg, freie Trainerin für Theater und Gewaltfreie Kommunikation, Cassandra Schützko, Projekt Officer bei der Berghof Foundation, Rike Uhlenkamp, Journalistin bei Zeitenspiegel Reportagen Weinstadt, sowie Michael Schorge, Praktikant der Servicestelle Friedensbildung. Die Leitung übernahm Claudia Möller, Leiterin der Servicestelle Friedensbildung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Programm können Sie sich hier ansehen

Die Servicestelle Friedensbildung sucht immer neue Teamer*innen für Workshops und Angebote an Schulen. Bei Interesse bitte einfach telefonisch melden bei Claudia Möller unter 07125.152.135 oder per E-Mail an  claudia.moeller@remove-this.lpb.bwl.de

 


„Streitkultur 3.0“ – Krieg, Frieden, Gewalt und Konflikt im Internet

23.-25.01.2019 - Landesakademie Standort Comburg

Lehrer*innen beim interaktiven Online-Training "Gegenrede üben – digitale Zivilgesellschaft stärken" mit LOVE-Storm - https://love-storm.de
© Servicestelle Friedensbildung - Lehrer*innen beim interaktiven Online-Training "Gegenrede üben – digitale Zivilgesellschaft stärken" mit LOVE-Storm - https://love-storm.de

Täglich wächst das Internet um unvorstellbar große Mengen an Daten. Im Jahr 2018 wurden durchschnittlich alle 60 Sekunden knapp eine Million Facebook-Logins gezählt, rund eine halbe Million Tweets gesendet und weitere 38 Millionen Nachrichten auf WhatsApp verschickt. Unter dieses Volumen an Daten mischen sich leider auch Beiträge, die darauf abzielen, Menschen zu radikalisieren, für Gewalt zu begeistern, per Falschmeldung zu manipulieren, Hass zu schüren und Individuen verbal zu attackieren. Insbesondere junge Erwachsene (14-29 Jahre) in Deutschland nutzen das Internet sehr intensiv mit durchschnittlich 344 Minuten am Tag, wie die aktuelle ARD/ZDF-Onlinestudie zeigt.

So kommen Jugendliche täglich mit Phänomenen wie Hate-Speech, Cyber-Mobbing und Fake News in Kontakt, ein Thema, das auch die Friedensbildung beschäftigt. Um Lehrer*innen im Umgang damit zu stärken, damit sie wiederum Schüler*innen zu mündigen und friedvollen Teilnehmer*innen einer digitalen Zivilgesellschaft bilden können, nahm die Fortbildung der Servicestelle Friedensbildung eben diese Themen in den Blick. Im Rahmen der Veranstaltung »„Streitkultur 3.0“ – Krieg, Frieden, Gewalt und Konflikt im Internet« wurden die Lehrer*innen in Vorträgen zu diesen Themen informiert, sie diskutierten angeregt und hatten die Möglichkeit, ganz praktisch, am eigenen Laptop, Methoden zur Vermittlung von Medienkompetenz im Internet auszuprobieren.

Die Fortbildung wurde vom 23.-25.01.2019 auf der Comburg in Schwäbisch Hall von der Servicestelle Friedensbildung durchgeführt und richtete sich an Lehrer*innen aller Fächer und Schularten der Sekundarstufe I in Baden-Württemberg. Referent*innen, die zur Fortbildung beitrugen, waren Dr. Thilo Hagendorff von der Universität Tübingen, Dr. Nicole Rieber, Carolin Sokele und Cassandra Schützko von der Berghof Foundation, Margaretha Eich von LOVE-Storm, Jannes Rupf vom Internationalen Bund e.V. - Projekt #fairspeech sowie Michael Schorge, Praktikant der Servicestelle Friedensbildung. Die Leitung übernahm Claudia Möller, Leiterin der Servicestelle Friedensbildung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Programm können Sie sich hier ansehen

 


Kontakt Servicestelle

Landeszentrale für
politische Bildung
Baden-Württemberg

Haus auf der Alb
Hanner Steige 1
72574 Bad Urach
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Ausstellung über den Alltag der Menschen im heutigen Oswiecim

Fotografen: Kai Loges und Andreas Langen

7. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 im Haus auf der Alb, Bad Urach. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau erkunden die Stuttgarter Fotografen Kai Loges und Andreas Langen (die arge lola) das unmittelbare Umfeld des ehemaligen Lagergeländes. Nach dem Auftakt im LpB-Tagungszentrum Haus auf der Alb in Bad Urach wird die Ausstellung an Gedenkstätten im Land zu sehen sein.  weitere Informationen

DOKUMENTATION

SDGs: Globale Ziele, unterschiedliche Perspektiven?!

Dokumentation Fachtagung

Friedensbildung – Globales Lernen – Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dokumentation der gleichnamigen Fachtagung vom 27.–28. September 2018, Haus auf der Alb, Bad Urach  zur Publikation

Die Servicestelle Friedensbildung im Geschäftsbericht 2018 der LpB Baden-Württemberg

Zu den Beiträgen in den LpB-Geschäftsberichten 2017 und 2016 gelangen Sie über die Website der LpB - Publikationen - alle Publikationen - Baden-Württemberg oder  klicken Sie hier

Beitrag von Prof. Uli Jäger im "SYM" Magazin der Evangelischen Akademie Bad Boll erschienen

Im Nachgang zur Streitschlichter-Tagung 2018 weist Prof. Jäger in seinem Beitrag auf die Bedeutung der Friedensbildung als übergeordnete Größe hin. Auch strukturelle Gewalt- und Konfliktursachen müssen erkundet werden, um unser Verhalten wirklich zu verändern. Die Streitschlichter-Tagungen zeigen Möglichkeiten auf, wie Streit geschlichtet und der Schulfrieden wieder hergestellt werden kann.  Lesen Sie hier den Beitrag

Buch - Erziehung zur Friedensliebe

Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg

"Erziehung zur Friedensliebe. Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg"
© Nomos Verlag

Die Landesverfassung nennt Friedensliebe als ein Ziel von Erziehung für die Schulen und Hochschulen. Worin liegen die Chancen, Möglichkeiten und Grenzen dieses ambitionierten Erziehungszieles? Der Band beleuchtet aus philosophischer, politikwissenschaftlicher und juristischer Perspektive die normativen Grundlagen des Friedensliebe-Begriffs.  Leseprobe (Beitrag von Uli Jäger) und  Bestellung

buchbarer Workshop

Frieden lernen interaktiv – Peace Counts School

Workshop Peace Counts School

Friedenspädagogischer Workshop mit Posterausstellung. Basierend auf Lernen nach Vorbildern und Biographien, wird das Engagement von Menschen rundum die Welt aus Konfliktregionen besprochen, die mit kreativen zivilen und gewaltfreien Methoden Frieden im Kleinen und Großen schaffen. weitere Informationen