Liebe*r Leser*in,

die aktuelle Global Digital Study 2019 beschreibt einen weltweiten Zuwachs von einer Million Internetnutzer*innen pro Tag für das vergangene Jahr. Ein großer Vorteil der Nutzung liegt darin, dass das Internet Menschen länder- und kontinentübergreifend in Sekundenschnelle vernetzt. Diese beinahe grenzenlose Vernetzung birgt neben vielen Chancen allerdings auch ihre Gefahren. Die vorliegende Ausgabe von "Friedensbildung AKTUELL" widmet sich deshalb dem Phänomen Hate Speech aus friedensbildnerischer Perspektive und gibt Anregungen für die Thematisierung im Unterricht.

Mehrmals jährlich gibt Ihnen dieses Periodikum Hinweise und Anregungen zur Friedensbildung an Schulen. Wir greifen aktuelle Diskussionen auf und verknüpfen sie mit bewährten friedenspädagogischen Methoden. Zur fächer- und schulartübergreifenden Umsetzung im Unterricht finden Sie auf den Seiten zwei und drei Kopiervorlagen mit konkreten Bausteinen für den Unterricht. Gleich auf der ersten Seite unten finden Sie Beispiele für sinnvolle Anbindungen an die Bildungspläne verschiedener Fächer, Klassenstufen und Schularten. In der Online-Version haben Sie die Möglichkeit, durch Klicken der Icons oder offline dem Scannen der QR-Codes weiterführende Links zu Arbeits- und Merkblättern zu nutzen und exklusiv hinterlegte Verlinkungen anzusehen. Auf der vierten Seite finden Sie schließlich aktuelle Informationen aus der Servicestelle Friedensbildung und weitere Hinweise zu verwandten Themen, Materialien, Veranstaltungen und Angeboten.

Leiten Sie den Newsletter gerne an interessierte Personen weiter. Eine An- und Abmeldung ist unkompliziert über den Link am Ende dieser Seite möglich. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Newsletter und freuen uns natürlich immer auch über ein Feedback -  claudia.moeller@lpb.bwl.de

Das Team der Servicestelle Friedensbildung grüßt Sie ganz herzlich und wünscht Ihnen eine anregende Lektüre und spannende Impulse für Schule und Unterricht!

Claudia Möller
Fachreferentin und Leiterin


"Friedensbildung AKTUELL" - Frieden im Netz

Während Twitter immer wieder als Plattform für politische Propaganda genutzt wird, dient Facebook häufig als Instrument, Hass-Kommentare zu verfassen und damit gezielt gegen bestimmte Gruppen zu hetzen und werden Falschnachrichten rasant schnell auf WhatsApp weitergeleitet. Aus diesem Grund ist es wichtig, Nutzer*innen der digitalen Medien im Umgang mit denselben zu stärken, um sie für manipulierte und manipulative Informationen, hasserfüllte Kommentare und gewaltvolle Inhalte zu sensibilisieren. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen und der allgemeinen Digitalisierung unserer Gesellschaft, hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg in den Bildungsplänen 2016 Medienbildung (MB) als eine der sechs Leitperspektiven eingeführt. Ziel der MB sei es, dass Schüler*innen den aktuellen An- und Herausforderungen unserer Mediengesellschaft mit den benötigten Fähigkeiten kompetent und selbstsicher entgegentreten können. Die vorliegende Ausgabe von "Friedensbildung AKTUELL" richtet sich an Schüler*innen der Klassenstufen neun bis dreizehn. Auf Seite zwei wird unter Bezugnahme auf die Menschenrechte der Begriff Hate Speech eingeführt und die Schüler*innen erarbeiten sich den Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und Hassrede. Anschließend reflektieren sie auf Seite drei über Sender*innen und Empfänger*innen von Hate Speech und werden dazu angeregt zu überlegen, was sie selbst aktiv für ein friedliches Miteinander im Netz - online und offline - tun können.

Newsletter "Friedensbildung AKTUELL", Ausgabe Nr. 6 zum kostenlosen Download


Kontakt: Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg, Haus auf der Alb, Hanner Steige 1, 72574 Bad Urach
Telefon: 07125.152 - 135, Fax: -145
E-Mail: claudia.moeller@lpb.bwl.de
Internet:
www.friedensbildung-bw.de

Träger der Servicestelle Friedensbildung sind die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), die Berghof Foundation und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.


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