Aktivitäten

Fünf Tage "Frieden machen" an der Walther-Groz-Schule

Albstadt, 7.-11.09.2020 - Landesprogramm Sommerschulen Baden-Württemberg

Bereits zum zweiten Mal führte die Servicestelle gemeinsam mit einer ihrer "Modellschulen Friedensbildung", der Walther-Groz-Schule Albstadt eine Sommerschule für Schüler*innen der 11. Eingangsklassen durch. Dieses Jahr natürlich unter besonders herausfordernden Bedingungen für alle Beteiligten. Doch sowohl die Schüler*innen als auch die beteiligten Lehrkräfte und alle Referent*innen waren hoch engagiert dabei!

Den richtigen Rhythmus, um miteinander zu lernen und die Woche gemeinsam zu gestalten, fanden die Schüler*innen am Montag zum Einstieg bei einem Cajon Workshop mit dem  Drumcoach Jörg Bach. Weiter ging's am Dienstag mit spannenden und ermutigenden  Friedensreportagen aus aller Welt. Mittwoch wurde Tübingen bei einer Stadtführung mit Ehrenamtlichen des  Weltladens konsumkritisch unter die Lupe genommen und später vom Stocherkahn aus ganz anderer Perspektive betrachtet. Am Donnerstag wurde gemeinsam mit  Jannes Rupf vom Internationalen Bund Süd Verschwörungstheorien und "Gefühlten Wahrheiten" auf den Grund gegangen. Erstaunlich, welche und wie viele in Corona-Zeiten kursieren und unser friedliches Miteinander auf die Probe stellen! Abgerundet wurde die Woche von einem Besuch des Jugendoffiziers Hauptmann Thomas und dem Friedensforscher Dr. Thomas Nielebock. Sie diskutierten angeregt mit den Schüler*innen über Sinn und Unsinn von Wehrpflicht, Sicherheit in Deutschland und vieles andere mehr, was die Schüler*innen aus der Woche an Gedanken und Fragen mitbrachten.

Die Sommerschulen sind ein Programm des Landes Baden-Württemberg. Ziel ist es, fördernden Unterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch gemeinsam mit schulexternen Partner*innen mit lebensnahen und spannenden Themen zu verknüpfen. In diesem Fall mit Themen rundum Friedensbildung!

Bilder und weitere Einblicke in unsere Sommerschule finden Sie auf den LpB Kanälen bei  InstagramFacebook und  Twitter!

 


Gewaltfreie Kommunikation mit Mitteln des Theaters

Kepler-Gymnasium Tübingen - Web-Workshop für 6. Klassen

Theaterspielen ist ideal dazu geeignet, in Gruppen eine empathische Gemeinschaftskultur einzuüben. Und, das funktioniert auch vor der Kamera in Zeiten von „Homeschooling“!

"Friedensbildung online" funktioniert und macht Spaß! Das hat unsere freie Mitarbeiterin Josephine Kremberg, freie Demokratie-Trainerin bei der LpB, Schauspielerin und Regisseurin mit zwei sechsten Klassen am Kepler-Gymnasium in Tübingen bewiesen.

Anhand kurzweiliger Theaterspiele werden dabei die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation erfahrbar - ein wirkungsvolles Werkzeug, das neue Wege der Konfliktbewältigung eröffnet: Im geschützten und fehlerfreundlichen Raum des Theaters dürfen Gefühle gelebt und Bedürfnisse artikuliert werden.

In der Herausforderung, mit Abstand zu Lernen, ist es für die Schüler*innen umso wichtiger, im Klassenverbund auch spielerisch zu einem Thema zusammenzukommen. Die Kinder und Jugendlichen können auf ihnen bekannte filmische Formate aus den Medien zurückgreifen, sich verkleiden, ihre Stimmen verstellen, die "Wölfe" rauslassen, miteinander überlegen, in welcher Art von Film ihr*e Held*in gern spielen würde.

Als Raum wurde der – mittlerweile - gewohnte Online-Klassenraum der Schlüler*innen genutzt und via Big Blue Button performed.
 


"Gemeinsam - Regeln wir unser Miteinander!"

Geislingen, 2.3.2020 - Pädagogischer Tag für alle Mitarbeiter*innen/Beschäftigten der Schule

Als "Modellschule Friedensbildung" müssen wir bei unserer eigenen Friedensfähigkeit beginnen - so der Ansatz der Gemeinschaftsschule am Tegelberg. Die Schule wählte dazu den Rahmen eines Pädagogischen Tages, an dem erstmalig nicht nur die Lehrkräfte, sondern auch alle anderen Mitarbeiter*innen und Beschäftigten, die das Schulleben gestalten und prägen, teilnahmen.

Claudia Möller eröffnete gemeinsam mit Sabine Sommer (Diversity Works) und Laurens Wagner (freier Trainer für Demokratiebildung) den Raum, in diesem Kreis aus Lehrkräften der Grundschule und Sekundarstufe I, den Mittagsbetreuer*innen, den Reinigungskräften, dem Hausmeister, den Sekretärinnen, den Mensamitarbeiter*innen etc. über Fragen nach Frieden in der Schule nachzudenken, zu reflektieren und vor allem zu sprechen. Im Raum stand: Was bedeutet Frieden für uns? Was bedeutet Frieden zwischen uns? Welche Wünsche und Forderungen zum friedlichen Miteinander an der Schule haben wir als Individuen und Gruppen?

Ein anregender Auftakt in die Pilotphase als "Modellschule Friedensbildung". Der erste Schritt ist getan, weitere werden folgen und sich aus diesem Tag ergeben.
 


Pädagogischer Tag "Friedensbildung" am Kepler-Gymnasium Tübingen

07.01.2020 - Kepler-Gymnasium, Tübingen

Das neue Jahr wird für die Lehrkräfte des Kepler-Gymnasiums in Tübingen mit einem Pädagogischen Tag zum Thema "Friedensbildung" beginnen. Als Modellschule haben sie sich dazu entschlossen, sich einen Tag direkt nach den Weihnachtsferien dafür Zeit zu nehmen, sich im Rahmen eines Vortrages von Prof. Uli Jäger von der Berghof Foundation sowie diversen Workshops zu einer Bandbreite von Themen über Methoden der Friedensbildung zu informieren und sich gemeinsam Gedanken über Vorhaben und Ziele für die kommenden Monate zu machen. Geplant sind Workshops und Gespräche u. a. zu Themen wie Demokratie- und Friedensbildung mit Betzavta, der Methode des Adam Instituts Jerusalem, Peace Counts School als friedenspädagogisches Angebot sowie Hate Speech und Fake News als Formen von Gewalt im Internet. Ziel dieses Tages ist es, gemeinsam mit friedenspädagogischen Impulsen in das neue Jahr und die Umsetzung und Stärkung der Friedensbildung in Schule und Unterricht zu starten.


Auftaktveranstaltung zum Pilotprojekt "Modellschulen Friedensbildung Baden-Württemberg"

12.11.2019 - LpB-Tagungszentrum "Haus auf der Alb", Bad Urach

Ganz offiziell wurde heute der Startschuss zu dem Pilotprojekt "Modellschulen Friedensbildung Baden-Württemberg" im Haus auf der Alb in Bad Urach gegeben. Eingeladen waren Vertreter*innen der beteiligten Schulen, Netzwerkpartner*innen der Servicestelle und Vertreter*innen aus der landesstaatlichen Schulverwaltung, d. h. dem Kultusministerium, den Regierungspräsidien und den Schulämtern.

Die Begrüßung übernahm Claudia Möller, Leiterin der Servicestelle Friedensbildung. Im Anschluss daran sprachen Philipp Steinle als Vertreter des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, sowie Klaus Pfisterer von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) als Vertreter des Beirats der Servicestelle Grußworte. Danach wurde es interaktiv und die geladenen Gäste kamen im Rahmen eines Vortrages von Prof. Uli Jäger, Programme Director der Berghof Foundation für "Friedenspädagogik und Globales Lernen", und moderierten Diskussionen in Kleingruppen zu Dimensionen der Friedensbildung an Schulen in den Austausch und den Dialog über das Pilotprojekt und geplante Aktvitäten.

Zum Abschluss wurde ein Fachtag für Herbst 2020 vereinbart und erste Netzwerke für Aktivitäten geknüpft.

 


Träger der Servicestelle Friedensbildung